Taklerarbeiten für die Viermastbark PEKING

werktags, 10 - 16 Uhr


Im letzten Sommer ist die Viermastbark PEKING, das zukünftige Glanzstück des Deutschen Hafenmuseums, nach Deutschland zurückgekehrt und befindet sich zur grundlegenden Restaurierung in der Peters Werft in Wewelsfleth. Bevor der historische Frachtsegler aus der Reihe der legendären Flying P-Liner in Hamburg wieder eine feste Bleibe bekommen wird, finden im Hafenmuseum Hamburg bereits die Restaurierungsarbeiten der Takelage der PEKING statt. Im Auftrag der Stiftung Hamburg Maritim widmet sich ein 14-köpfiges Team aus Dänemark und Norddeutschland der originalgetreuen Überholung des sogenannten „stehenden Guts“, womit seemännisch die Drahtseile bezeichnet werden, die für das Festhalten der Masten benötigt werden. Dabei greift das Takler-Team auf traditionelle Techniken zurück, wie sie heute nur noch selten zum Einsatz kommen, z.B. das Kleeden, bei dem jedes Ende der zu restaurierenden Drahtseile mit neuem Segeltuch ummantelt und anschließend mit einem holzteergetränktem Garn umwickelt wird. Diese traditionellen Taklerarbeiten sind in dieser Dimension aktuell wohl einzigartig in Europa und haben in diesem Umfang das letzte Mal bei der Restaurierung der PASSAT in Lübeck vor einigen Jahrzehnten stattgefunden.

Bis zum 23. April 2018 sind die Taklerarbeiten für die PEKING sind werktags von 10 bis 16 Uhr und in der Langen Nacht am 21. April 2018 zu sehen. An den Wochenenden gibt es keine Taklerarbeiten! (Ausnahme: Samstag und Sonntag, 14. und 15. April 2018, 10 - 17 Uhr)


Bild: Jochen Gnass vom Takler-Team mit einem Kollegen, Foto: SHMH