Winterpause im Hafenmuseum

Bis 1. April 2018


„Fofftein“ wird in der Winterzeit im Hafenmuseum nur gemacht, um sich aufzuwärmen. Die Zeit, in der das Museum geschlossen hat, wird genutzt, um an den Exponaten und in der Ausstellung zu arbeiten, zu konservieren, zu reinigen und zu inszenieren.

Zudem bereiten wir für das kommende Jahr ein neues Thema vor. Warum und wie funktioniert der Hafen rund um die Uhr? Die Infrastruktur aus Straße, Schiene, Brücken und Tunneln werden permanent instand gehalten, damit die Transportwege funktionsfähig sind. Dies zeigen wir anhand der Hafenbahn, die sich auch auf dem Gelände des Hafenmuseums befindet. Anhand einer Stellwerksanlage aus Waltershof möchten wir anschaulich machen, dass mit insgesamt 300 Schienenkilometern und 800 Weichen das Hamburger Hafenbahnnetz das größte in Europa ist. Ein weiteres Exponat stammt von der Rethebrücke. Es handelt sich um eine Hubbrücke, die am 20. Juni 1934, nach 15 Monaten Bauzeit, eröffnet wurde. Sie überquert die Rethe und verbindet die Hohe Schaar mit Neuhof und dem östlichen Hafen, wird jetzt durch einen Neubau ersetzt. Schließlich präsentieren wir ein Modell der Köhlbrand-Trajektfähren. Diese waren bis zur Eröffnung der Köhlbrandbrücke das Verbindungsglied zum Waltershofer Hafen. Auf dieser Fähre konnten sogar Eisenbahnwaggons mitfahren.


Bildergalerie

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Unsere Ehrenamtlichen halten die Objekte in der Winterpause instand.