Schaudepot quadrat

Im Schuppen 50A …

sind die Sammlungsstücke auf 2500 qm im Schaudepot in Regalen nach Themen gelagert: Güterumschlag mit den Verpackungen, Transport- und Anschlagmitteln, Warenproben, die Containerrevolution und die verschiedenen Arbeitstätigkeiten. Schifffahrt auf der Elbe mit der Elbkarte und den Seezeichen, der Organisation der Schiffsverkehrslenkung und das Lotsenwesen. Hafen- und Bergungstaucherei, Meerestechnik als Service für Schifffahrt und Hafenbau. Schiffbau vom Entwurf hin zum Stapellauf und der Ausrüstung, Nietschiffbau und Schweißschiffbau sowie der Kessel- und Maschinenbau.


Au%c3%9fenbereich quadrat

Im Außenbereich …

lagern zu Land freibewittert Van Carrier aus den Anfängen des Containerumschlags, Spreader und Fahrzeuge vom Terminalbetrieb wie Zugmaschinen, Trailer und ein Mooringcar, Großexponate wie eine Schiffbauhydraulikpresse und ein Stapellaufstopper sowie die erste Tsunamitonne aus Indonesien, die in Hamburg seinerzeit gebaut wurde. Am Kai finden sich verschiedene Beispiele von Kaikränen.


Bremerkai quadrat

Am Bremerkai …

an der Museumspontonanlage sind die schwimmenden Museumsobjekte festgemacht: Der Schwimmkran Saatsee von 1917 und der Schutendampfsauger Sauger IV von 1909 mit ihren imposanten Dampfanlagen, die zu besonderen Anlässen in Betrieb gesetzt und vorgeführt werden. Auf der Hamburger Kastenschute H 11347 von 1913 wird im Laderaum eine Ausstellung über die Ewerführerei gezeigt.


Holzhafen altona

Am Holzhafen Altona...

befinden sich zwei historische Krane. Bei den Kranen im Holzhafen Hamburg handelt sich um zwei Roll-Wipp-Dreh-Krane von 1939, die bei Kampnagel gebaut worden sind. Wippkrane können Lasten vertikal und horizontal bewegen, sie werden elektrisch betrieben und bewegen sich auf Schienen an der Kaikante entlang. Im Jahr 1938 gab es im staatlichen Kaibetrieb über 1.108 Wippkrane, die den Ruf Hamburgs als “schneller Hafen” begründeten. Denn die Güter konnten bei diesen Kranen direkt am Portal abgesetzt werden, so dass mehrere Krane eng nebeneinander arbeiten und gleichzeitig ein Schiff löschen oder beladen konnten. Sie waren im Zeitraum von den 1930er bis in die 1980er Jahren im Einsatz und wurden durch das Aufkommen des Containers überflüssig. Von dieser Bauart sind nur noch die beiden Krane am Hamburger Holzhafen erhalten, die heute zur Sammlung des Hamburger Hafenmuseums gehören.