Besuchersaison 2012
Das Hafenmuseum Hamburg beginnt die neue Saison am 6. April 2012. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Das Hafenmuseum präsentiert eine einmalige Sammlung mit den Schwerpunkten Güterumschlag im Hamburger Hafen, Schifffahrt auf der Elbe und im Hafen sowie Hamburger Schiffbau.
Das Hafenmuseum Hamburg faßt die maritime Sammlung des Museums der Arbeit zusammen und befindet sich seit 1999 im Hansahafen, Schuppen 50A. Das Museum gehört als einer von 10 Standorten zur Stiftung Historische Museen Hamburg.
Unterstützt wird das Hafenmuseum durch den Förderverein
"Hafenkultur e.V. - Freunde des Hafenmuseums in Hamburg".
Ein Museum - viele Attraktionen
Das Hafenmuseum Hamburg befindet sich mitten im Freihafen auf dem letzten und denkmalgeschützten Gelände eines Kaizungenensembles, dessen Struktur vor mehr als 100 Jahren angelegt wurde und mit nur kleinen Änderungen bis heute erhalten geblieben ist. Bis Ende der 60er Jahre ist hier über den Bremerkai der Südamerikaverkehr abgewickelt worden.
Das Hafenmuseum Hamburg hat den Südteil des Schuppen 50A und die daran liegende Freifläche von der Stiftung Hamburg Maritim gemietet. Hier wird eine Vielzahl von Exponaten gezeigt. Die Sammlung umfaßt Beispiele der materiellen Kultur der letzten 100 Jahre aus Güterumschlag, Schifffahrt, Schiffbau und Meerestechnik.
Auf der Pontonanlage im Hansahafen sind die schwimmenden Objekte des Museums zugänglich. Die komplette Sammlung wird durch ehrenamtliche Fachleute vermittelt: Fachleute, die ihr Arbeitsleben im Hafen verbracht haben oder die heute im Hafen tätig sind, vermitteln ihre Erfahrungen den Besuchern.
Der Eingang des Museums befindet sich im Kopfbau des Schuppens 50A. Hier sind ebenfalls der Museumsladen "Zampelbüdel" mit einem großen Angebot an hafentypischen Mitbringseln und die historische "Kaffeeklappe" untergebracht. Wie früher kann man hier für einen Kaffee anstehen.
Im Kaischuppen 50A, der noch in der historischen Bauweise und Struktur erhalten ist, sind die Sammlungsstücke auf 2500 qm im Schaudepot in Regalen nach Themen gelagert: Güterumschlag mit den Verpackungen, Transport- und Anschlagmitteln, Warenproben, der Containerrevolution und den verschiedenen Arbeitstätigkeiten. Schifffahrt auf der Elbe mit der Elbkarte und den Seezeichen, der Organisation der Schiffsverkehrslenkung und das Lotsenwesen. Hafen- und Bergungstaucherei, Meerestechnik als Service für Schiffahrt und Hafenbau. Schiffbau vom Entwurf hin zum Stapellauf und der Ausrüstung, Nietschiffbau und Schweißschiffbau sowie der Kessel- und Maschinenbau.
Im Außenbereich lagern zu Land freibewittert Van Carrier aus den Anfängen des Containerumschlags, Spreader und Fahrzeuge vom Terminalbetrieb wie Zugmaschinen, Trailer und ein Mooringcar, Großexponate wie eine Schiffbauhydraulikpresse und ein Stapellaufstopper sowie die erste Tsunamitonne aus Indonesien, die in Hamburg seinerzeit gebaut wurde. Am Kai finden sich verschiedene Beispiele von Kaikränen.
Am Bremerkai an der Museumspontonanlage sind die schwimmenden Museumsobjekte festgemacht: Der Schwimmkran "Saatsee" von 1917 und der Schutendampfsauger "Sauger IV" von 1909 mit ihren imposanten Dampfanlagen, die zu besonderen Anlässen in Betrieb gesetzt und vorgeführt werden. Auf der Hamburger Kastenschute "H 11347" von 1913 wird im Laderaum eine Ausstellung über die Ewerführerei gezeigt.
Am Bremerkai liegt außerdem der historische Frachter MS BLEICHEN von 1958, der seit dem Ankauf 2007 tatkräftig renoviert wird. Sie soll als fahrbereites Museumsschiff erhalten werden. Die Bleichen ist ein traditioneller Stückgutfrachter. Mit dem charakteristischen eigenen Ladegeschirr kann gezeigt werden, wie Stückgutumschlag vor der Erfindung des Containers erfolgte. Eigentümerin der Bleichen ist die Stiftung Hamburg Maritim. Die verschiedenen Eisenbahnwaggons auf den Kaigleisen gehören ebenfalls zur Stiftung Hamburg Maritim.






